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Agent Steel - Skeptics Apocalypse

Zwei Jahre nach METALLICAs Debüt Kill ´Em All veröffentlichten die Amerikaner AGENT STEEL mit Skeptics Apocalypse einen weiteren Meilenstein in Sachen Speed Metal. Allerdings waren sie eine der ersten Bands, die Geschwindigkeit und Aggressivität mit melodiösem Gesang verknüpften. Mit John Cyriis hatte man da wirklich einen Ausnahme-Vocalisten in petto. Beim ultraschnellen Gitarrenriffing ist ein leichter Punkeinfluß nicht zu verleugnen, was allerdings in keinster Weise negativ zu Buche schlägt. Erster Höhepunkt ist in meinen Augen Bleed For The Gods, das eine wahre Perle im Speed-Sektor ist. Ebenso ein Schmankerl: Children Of The Sun, eine Midtempo-Nummer im alten MAIDEN-Stil; gerade beim Refrain hat sich der liebe John doch viel beim Gesangskollegen Bruce Dickinson abgeschaut (aber nicht kopiert!). Ohne Qualitätsabfall folgt 144,000 Gone; was sich Mr. Cyriis da aus der Seele schreit ist einfach fantastisch. Guilty As Charged und Back To Reign beschließen ein unglaubliches Debüt einer Band, die leider schon nach drei Alben (es folgten noch Mad Locust Rising und Unstoppable Force) dem harten Musikbuisiness Tribut zahlen mußte. Aber vielleicht sind sie auch nur in dem von ihnen viel besungenen Bermuda-Dreieck verschwunden...oder sind sie von Außerirdischen entführt worden ...?
13 Punkte - Christoph "Stripe" Schinzel (23.01.2001)

Playlist
1. (The calling)
2. Agents of steel
3. Taken by force
4. Evil eye/Evil minds
5. Bleed for the godz
6. Children of the sun 
7. 144.000 gone
8. Guilty as charged
9. Back to reign
10. Calling 98 for Skeptics
11. The unexpected (Live) 
Weiteres zu Agent Steel:

- Order Of The Illuminati (CDCheck)