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Fates Warning - Awaken the Guardian

Über Awaken the Guardian gibt es eigentlich nichts zu sagen, da einem angesichts dieses Albums einfach die Worte fehlen. Ich will versuchen, die Klasse dieser LP in einem Satz auszudrücken:
Awaken the Guardian ist die musikalische Offenbarung des Jahrhunderts!
Fates Warning demonstrieren mit diesem Album noch mehr als auf dem ebenfallls sensationell genialen Vorgänger The Spectre Within, daß die Veröffentlichung einer perfekten LP möglich ist. Ausnahmslos alle Songs auf Guardian sind durch eine musikalische Komplexität gekennzeichnet, die ihresgleichen sucht. Dabei stehen aber nicht die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Musiker im Vordergrund, sondern vielmehr das Zusammenwirken derselbigen. Gekrönt wird die Genialität des Songwritings durch den unverwechselbaren und nicht zu übertreffenden Gesang von John Arch. Dieser Ausnahmesänger hat einen Wiedererkennungswert wie kein anderer Sänger. Seine Melodiebögen sind bis heute unerreicht und werden es wohl auch für alle Zukunft bleiben.
Wenn man bei diesem Album überhaupt einzelne Songs hervorheben kann, so sind dies Guardian und Exodus. Das Gefühl, welches diese Lieder entfachen, muß jeder Leser für sich selbst herausfinden. Ich selbst stehe einer solchen Erklärung nahezu sprachlos gegenüber.
Als Fazit bleibt festzuhalten: Awaken the Guardian verursacht bei fast allen Prog-Metal-Fans mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Ohrenorgasmus.
15 Punkte - Wolfgang Volk (01.03.1997)
Weiteres zu Fates Warning:

- A Pleasant Shade Of Gray (CDCheck)

- No exit (ClassicReviews)

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- Comeback der Progressiv-Könige (Interview)

- Immer noch Prog Metal auf höchstem Niveau (Interview)

- Live in Vossalaar (B), 08.06.97 und Köln, 19.06.97 (Bericht)