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Dr. Sin - Shadows Of Light
Erscheinungsdatum: 11.02.2002
(Melodic Mayhem/Rising Sun) 50,03 min

Frage: warum hat man das Gefühl, dass sich US-Melodic-Hardrock irgendwie immer gleich anhört? Antwort: weil´s wirklich so ist! Ohne unseren amerikanischen Freunden jetzt zu nahe treten zu wollen, aber musikalisch haben die Amis nun mal einen mega-banalen Anspruch, der sich dementsprechend auch deutlich bei ihren Bands niederschlägt, und obwohl DR. SIN eigentlich aus Südamerika stammen, merkt man hier keinerlei Unterschied und sind deshalb leider keine rühmlich Ausnahme! Typisch 08/15 Ami-Hardrock rieselt aus den Boxen - nie richtig hart, nie richtig mitreißend, meistens im Midtempo (damit die Zuhörer ja auch "mitrocken" können) und immer dermaßen langweilig und voraussehend, dass man schon Sekunden früher weiß, was für ein Part als nächstes auf einen zukommen wird. Und dann auch noch oftmals mit diesem widerlichen Sleeze-Feeling, das man ansatzweise von GUNS ´N´ ROSES kennt. So richtig rotzschlecht sind diese Bands ja alle nicht (auch nicht DR. SIN), aber begeistern kann halt auch keine dieser Gruppen. Dafür ist ein gewisser Kommerzfaktor unüberhörbar, und alles in allem kann man diese Bands nicht mal richtig auseinanderhalten (Null Wiedererkennungswert!). Tut mir leid, Leute - in den Staaten könnt Ihr mit Shadows Of Light vielleicht ankommen, aber in echten Metal-Kreisen werdet Ihr höchstens ein müdes Arschrunzeln bekommen.
2 Punkte - Wolfgang Volk (20.12.2001)

Playlist
1. Time after time
2. Miracles & dreams / Shadows of light
3. Eternity
4. What now
5. A perfect crime
6. Same old story (Get a grip) 
7. Fly away
8. Inside the pain
9. Gates of madness
10. Danger
11. Suffocation