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Fear Factory - Digimortal
Erscheinungsdatum: 24.04.2001
(Roadrunner Records) 43,20 min

GRAU-EN-HAFT-- Dass die Beschreibung „modern“ in der Regel ein fürchterliches Schimpfwort ist, beweisen FEAR FACTORY wieder einmal mit ihrem neuesten Output Digimortal, das sich mit höchster Wahrscheinlich-keit bei Scheiß-Sendern wie VIVA2 größter Beliebtheit erfreuen dürfte, aber echte Schwermetaller, die mit dem reinrassigen Heavy Metal der 80er Jahre aufgewachsen sind, werden sich nur angeekelt abwenden um in das nächste Klo zu kübeln ... denn der Brechreiz, der sich zwangsläufig beim Anhören von Digimortal aufbaut muss ja schließlich irgendwie raus aus dem Körper. Pfui Teufel – dieser Rattenrotz ist schlicht und einfach eine Zumutung an Heavy Metal Fans, und da braucht man sich in keinster Weise zu schämen, wenn man sich als intolerant und „ewig gestrig“ outet. FEAR FACTORY brüllen durch die Gegend, setzen moderne Soundeffekte ein und haben einen Stil drauf, der vielleicht ein paar Streetscater aus den übelsten Ghettos anmacht. Leute, die vorwiegend ein Vokabular wie „voll fett krass, Kollege, ey“ benutzen ist das Clientel, das von FEAR FACTORY angesprochen wird ... also die (meistens) verdummten Kiddies von heute, die keinerlei Feeling für echten Metal mehr haben, sondern die nur abpogen und rumhopsen wollen. Sorry, aber an dieser Jauche kann wirklich kein gutes Haar gelassen werden! Ob nun Progger oder Alt-Metaller – wenn es um so ein Album geht, sollten sich eigentlich alle einig sein und nur noch den Kopf schütteln und sich an die guten alten Zeiten erinnern, wo es solchen modernen Mist nicht gegeben hätte.
Wolfgang Volk (27.03.2001)