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Forbidden - Green

Zwei Jahre sind seit der Veröffentlichung des letzten Werkes Distortion ins Land gezogen, und mit Green haben Forbidden bereits einige sehr heftige Kritiken einstecken müssen. Gut, der Opener What Is The Last Time ist nun wirklich nicht das, was man von dieser Band erwartet und dürfte einige Leute schon gleich zu Anfang ziemlich vor den Kopf stoßen; der Song ist, nun, irgendwie seltsam, mehr fällt mir dazu echt nicht ein. Aber ansonsten gibt es knapp vierzig Minuten lang voll einen auf die Fresse (Gelegenheit zum Luftholen bietet lediglich Blank), selbst die aktuelle CD von Nevermore sieht in puncto Power - verglichen mit Forbidden - ziemlich blaß aus, und das will wohl echt was heißen. Russ Anderson röhrt sich die Seele aus dem Leib, daß es eine wahre Freude ist, und die Musik drückt einem die Innereien durch die Ohren raus - Wahnsinn! Forbidden gehen hier so kompromißlos zur Sache, wie ich es ihnen nie zugetraut hätte; hört euch Songs wie Green oder pHat an und ihr wißt, was ich meine. Von den überall proklamierten Alternative Einflüssen und Trendanbiederungen entdecke ich auf jeden Fall nicht die Spur. Was ich immer noch nicht ganz begriffen habe, ist der Grund, warum die Tracks 11, 12 und 13 jeweils eine perfekte sechsminütige Interpretation von digitaler Stille darstellen (war wollen die Jungs uns damit nur sagen?). Track 14 ist nach ebenfalls sechsminütiger Stille (schon wieder "diese" Zahl ...) irgendein rückwärts abgespielter Song (...), na gut. Macht euch euer eigenes Urteil darüber.
12 Punkte - Jens Gellner (01.03.1997)

Playlist
1. What Is The Last Time?
2. Green
3. Phat
4. Turns To Rage
5. Face Down Heroes 
6. Over The Middle
7. Kanaworms
8. Noncent$
9. Blank
10. Focus