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Umpreys´s McGee - Anchor Drops
Erscheinungsdatum: 21.02.2005
(InsideOut Music/SPV) 65,03 min

Puh ... ist das strange! Um nicht zu sagen "wirr" und/oder "abgedreht". Bei Anchor Drops von UMPREYS'S McGEE kommen wohl nur Fans auf den Geschmack, die auf unorthodoxe Mucke der Marke FRANK ZAPPA stehen, aber wer halbwegs "normal" veranlagt ist, der wird wohl nur unverständlich den Kopf schütteln. Schräger, merkwürdiger und gewöhnungsbedürftiger kann Prog wohl nicht sein, und um Anchor Drops Gefallen abgewinnen zu können, muss man schon einen kleinen Sprung in der Schüssel haben. Von einem Fluss in den Songs kann nun wahrlich nicht gesprochen werden ... dafür sind die Strukturen viel zu vertrackt und teilweise grausamst verfrickelt. Die Grooves kommen derart abgespacet rüber, dass man dazu schon eine fette Tüte in der Birne haben sollte, um sie genießen zu können. Insgesamt sollte man ein ausgeprägtes Faible für Psychedelic, Frickel-Prog und Jazz gleichermaßen haben, sonst fliegt diese CD bereits nach wenigen Minuten aus dem CD-Player und wird diesen mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nie wieder von innen sehen. Sorry Leute, da hilft auch alle großartige Spieltechnik nicht weiter - die Songs an sich sind schlicht und einfach Scheiße-! Mit Sicherheit wird es ein paar Fans geben, die das Teil lieben werden und die dementsprechend über dieses Review verärgert sein dürften, aber man muss als Verfasser einer Kritik auch ein Breites Kreuz haben und zu seiner Meinung stehen. Und diese Meinung lautet kurz und bündig auf den Punkt gebracht: Ein Album, das die Welt nicht braucht und niemals brauchen wird!
Wolfgang Volk (10.02.2005)

Playlist
1. Plunger
2. Uncommon
3. Jajunk Pt. 1
4. 13 Days
5. Jajunk Pt. 2
6. Walletsworth
7. Anchor Drops 
8. In The Kitchen
9. Bullhead City
10. Miss Tinkle's Overture
11. Robot World
12. Mulche's Odyssey
13. Wife Soup
14. The Pequod